Feldthurns auf der Spur… mit archäolgischer Wanderung – Besichtigung des Schlosses Velthurns und Archeoparc Feldthurns – Trumbühl
5500 – 2300 v. Chr./a.C Jungsteinzeit und Kupferzeit Unter den Füßen -Geschichte Den Weg zum Trumbühl säumen archäologische Fundplätze, die heute nicht mehr sichtbar sind. Noch vieles liegt unter der Erde. Spätantike Gräber mit Beigaben, wie z. B. einem Kamm, wurden beim Messnerhaus (gebenüber der Pfarrkirche) ausgegraben. Unterhalb des Kriegerdenkmals entdeckte man Reste einer Straße, die ähnlich verlief wie die heutige. Von großer archäologischen Bedeutung ist der Tumbühl selbst. Eine Wallanlage, die nahe am Trumhof ausgegraben wurde, begrenzte das Gebiet, in welchem eisenzeitliche Hütten vermutet werden. Schlackefunde zeugen von der Metallverarbeitung. Viele Fragen wirft der “Wasserstoan”, ein großer Schalenstein, auf. Aus welcher Zeit stammen die Schalen und die Furchen? Wurden sie von Menschen angelegt? Welchen Zweck erfüllten sie? Wie der Fund eines Schalensteins beim Steinkreis des Archeoparc Feldthurns Tanzgasse vermuten lässt, könnten sie in manchen Fällen mit Ritualen in Verbindung stehen. Vielleicht hatten sie einen praktischen Zweck und waren z. B. Abdruck einer Auflage von Holz, etwa eines Hauspfostens. Oft werden die Schalen in Zusammenhang mit dem Lauf der Planeten und Sterne gedeutet. Auf dem Weg zum Tennisplatz, wo Reste eines eisenzeitlichen Hauses (6./5.Jh.v. Chri.) ausgegraben wurden, findet sich im Fels eine vermutlich von der Natur gebildete Mulde, der “Hexenstuhl”. Reste einer jungsteinzeitlichen Siedlung aufgesammelt werden. Knochen geben Einblick in die Landwirtschaft der Zeit vor 7000 Jahren: Es wurden vor allem Ziegen oder Schafe, weniger Rinder und Schweine gehalten. Wild wurde nur mehr selten gejagt.
Ausgangspunkt: Schloss Velthurns Ziel: Trumbühl Höhenunterschied: gering, leichte Wanderung Gesamtstrecke: 4 km Zeitbedarf: 2 Stunden (mit Besichtigung des Schlosses-und des Archeoparc Feldthurns zusätzlich 1 1/2 Stunde)
Tourenverlauf:
Vom Schloss Velthurns Abstieg zur Pfarrkirche “Maria Himmelfahrt”, weiter zum Trumbühl, wo sich talwärts, unterhalb des Trumhofes die Schalensteine und Hexenbänke befinden. Nach der Sportzone Markierung 15A, links zum Weiler Pedratz (Mark. 15) und vorbei am “Biohof” Radoarhof kehrt man über den Keschtnweg zurück zum Ausgangspunkt.
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